Die Verarschung mit der Windenergie

Über dieses Thema kann man ja monatelang Daten sammeln und diskutieren. Auch wenn immer behauptet wird, Wind und Sonne schicken keine Rechnungen, die Rechnungen der Betreiber sind dafür umso happiger.

Das größte Problem ist die Unzuverlässigkeit.
An mehr als 200 Tagen im Jahr weht der Wind so schwach, das sich die Rotoren gerade mal bewegen, ohne nennenswerte Energie zu liefern. Wenn dann mal stärkerer Wind weht, z.B. im Bereich zwischen 20km/h und 40km/h, geht die Post ab. Denn die Leistung der Windkraftanlagen steigt mit zunehmenden Wind nicht linear an, sondern sie steigt in der 3.Potenz.

A: Problem der Leistungskurven der Windkraftanlagen

Ab Windgeschwindigkeiten von 5m/s aufwärts wird es erst interessant.
Dann beginnen aber auch die Probleme. Wenn sich die Windgeschwindigkeit von 5m/s auf 10m/s verdoppelt, steigt die Leistung der Windkraftanlage um etwa das 8-fache.
Umgekehrt kann die Leistung ebenso schnell wieder fallen. Hier einige Leistungskurven der gängigsten Anlagen. Das Prinzip ist bei allen gleich.
http://www.windenergie-im-binnenland.de/powercurve.php

Da der Wind bei stürmischem Wetter nie gleichmäßig weht, sondern die Windstärke im Minutentakt schwankt, kann man sich gut vorstellen, wie stark die Stromschwankungen sind. Bei den Offshore-Anlagen ist dieses Problem nicht ganz so krass, da der Wind auf dem Meer etwas gleichmäßiger weht. Je mehr Windkraftanlagen es gibt, umso schlimmer werden die Schwankungen. Sie sind irgendwann nicht mehr beherrschbar.
Dieses Problem des extremen „Zappelstroms“ ist den meisten Leuten so gar nicht bewusst.

B: Was geschieht bei Windstille?

Über dieses Problem wird mittlerweile immer mehr gesprochen. Aber leider ist den meisten gar nicht bewusst, um welche Größenordnungen es hier geht. Da faseln dann unsere weisen Führer und selbsternannten Weltenretter etwas von intelligentem Mangement und Forschungsbedarf. Strom oder auch Licht lassen sich eben nicht einfach speichern. oder lagern. Das geht nur indirekt über Umwege mit mehr, oder weniger großen Verlusten.

Der Bruttostromverbrauch beträgt pro Jahr etwa knapp 600 Terawatt = 600 Mrd KWh = 600×10^12 Wh https://de.wikipedia.org/wiki/Bedarf_an_elektrischer_Energie

Das sind im Schnitt pro Stunde etwa 68 Gigawatt = 68 Million KWh = 68×10^9 Wh, ohne Berücksichtigung der Unterschiede von Sommer und Winter, oder Tag und Nacht. Durch Biomasse und Wasserkraft werden bei uns knapp 11% des Stroms erzeugt. Bei einer längeren Dunkelflaute (fast kein Wind und kaum Sonne im Winter) erzeugen Wind und Solar nur sehr wenig Strom. Wenn bei uns also alle konventionellen Kraftwerke abgeschaltet werden, was ja das erklärte Ziel der meisten Schlaumeier ist, fehlen etwa 50 Gigawatt pro Stunde.
https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

Auf der Webseite der obigen interaktiven Grafik kann man jeden beliebigen Zeitraum darstellen. Einfach mal den Zeitraum vom 10.01.2017 – 30.01.2017 darstellen lassen.
Da sieht man sehr deutlich, das Wind und Solar vom 16.01.2017 – 26.01.2017 kaum Strom geliefert haben. Das waren also etwa 10 Tage oder etwa 240 Stunden, an denen Wind und Solar nur sehr wenig geliefert haben. So bin ich ganz grob auf die 50 Gigawatt pro Stunde gekommen.

Offshore-Windpark Butendiek

Damit man mal sieht, um welche Größenordnungen es in Deutschland geht – hier einfach mal 2 ganz simple Beispiele, die jederman ohne Probleme nachvollziehen kann. Wir hatten also im Januar etwa 10 Tage, an denen im Schnitt ganz grob gerechnet um die 50 Gigawatt = 50×10^9 Watt pro Stunde fehlten. Macht in 240 Stunden etwa 240 x 50 = 12.000 GWh = 12×10^12 Wh

Beispiel 1: Zusätzliche Pumpspeicherwerke als Stromspeicher.

Als Rechenbeispiel eignet sich das riesige und supermoderne Pumpspeicherwerk Goldisthal.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherwerk_Goldisthal

Es hat ein Nutzungsvolumen von 12 Millionen m³ und kann etwa 8.5 GWh speichern. Die hohe Energiemenge kommt durch den Höhenunterschied von 300m zwischen Oberbecken und Unterbecken zustande. Man bräuchte also mehr als 1400 Pumspeicherwerke (12.000 GWh : 8.5 GWh) der Größenordnung des Pumpspeicherwerks Goldisthal.

Beispiel 2: Batteriespeicher.

Mittlerweile haben die meisten E-Autos Batterien mit einer Kapazität von 40KWh.
Wären also 12×10^12 : 40.000 = 300.000.000 Batterien.

Batteriespeicherwerke wie in Schwerin sind sicherlich sinnvoll, um das Stromnetz im Sekundenbereich stabil zu halten.

https://www.wemag.com/mission/oekostrategie/batteriespeicher

https://www.wemag.com/sites/default/files/20170714%20Faktenblatt%20WEMAG%20Batteriespeicher.pdf

Aber zur Speicherung bei einer längeren Dunkelflaute ist das alles jenseits von gut und böse. Dieses sind ja nur einfache Beispiele für eine Flaute von 10 Tagen. Diese Flaute hätte aber auch deutlich länger anhalten können. Das kann niemand vorhersagen. Und ein Problem haben alle Speicher, egal wie sie aussehen. Wenn sie leer sind, sind sie leer.

Das Problem bei Windkraft und Solar ist einfach, das sie nicht grundlastfähig sind. Je mehr sie ausgebaut werden, umso schlimmer wird es und das Netz wird durch den Zappelstrom immer instabiler. Die Redispatchmaßnahmen sind in den letzten Jahren extrem gestiegen.
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Engpassmanagement/Redispatch/redispatch-node.html

Man muss also einen kompletten konventionellen Kraftwerkspark bereithalten, der jederzeit mehr oder weniger liefern kann. Wir leisten uns also 2 stromerzeugende Systeme, die dann beide nicht wirtschaftlich arbeiten können.

Neuerdings wird immer mehr von Power to Gas gesprochen. Das heisst, das mit überschüssigem Windstrom oder Solarstrom Wasserstoff oder Methan erzeugt wird, um dann mit dem Gas bei Bedarf wieder Strom zu erzeugen. Wer soll das denn bezahlen?
Da wird mit hochsubvetioniertem Strom unter hohen Verlusten das Gas erzeugt, um es dann wieder unter hohen Verlusten zu verstromen.

Hier noch einige interessante Links zu dem Thema.

http://www.vernunftkraft.de/power-to-gas/
http://www.vernunftkraft.de/akkus-fur-grunen-strom/
http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/die-energiewende-scheitert-an-der-physik/009246/

Das nächste Problem ist die Zerstörung der Natur und die Belastung der Anwohner. Allem Anschein nach werden Studien zum Infraschall und zur Belastung der Vogelwelt (Stichwort Vogelschredder) systematisch unterdrückt.

https://www.eike-klima-energie.eu/2015/04/02/falschmessung-des-windradgenerierten-infraschalls-durch-die-landesanstalt-fuer-umwelt-messungen-und-naturschutz-baden-wuerttembergs-lubw/

https://www.eike-klima-energie.eu/2015/04/05/wissenschaftlich-erwiesen-windradgenerierter-infraschall-ist-gesundheitsschaedlich/

Aber da die Energiewende laut unserer Politiker und Medien unbedingt gelingen muss,  und sowieso alternativlos ist, soll die Windenergie um das 5-fache ausgebaut werden. Egal was es kostet.

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