Malaysia Airlines Flug MH17: Was geschah wirklich?

Ein paar mutige Fragen!
Respekt und herzlichsten Dank an den Verfasser!

alexander-hahnVon  in Value Daily zum Thema Krim-Krise
vom 18. Juli 2014, 17:00 Uhr

 

Ich weiß nicht, wie es Ihnen heute geht, aber ich bin wütend. Sehr wütend. Und das nicht erst, seit ich heute morgen aufgestanden bin, sondern seit gestern nachmittag, exakt dem Moment, an dem ich hörte, dass eine Maschine der Malaysia Airlines über der Ukraine abgestürzt ist.

Dabei ist es nicht der Absturz selbst, der mich wütend macht, sondern etwas anderes. Es ist die Tatsache, dass sofort überall herausposaunt wurde, es könnte sich nur um einen Abschuss handeln und man auch angeblich sofort wissen will, wer es nur gewesen sein kann (natürlich der „böse Putin“, auf welch absurden Wegen auch immer). Wer ein wenig Ahnung von Propaganda hat und auch das lächerliche Lügengebäude um 9/11 etwas näher studiert hat, der weiß, dass die Tatsache, dass eine derart schnelle Verengung der medialen Deutung und überraschende Gleichschaltung der westlichen Medien derart kurz nach dem Geschehen, wo eigentlich mangels Untersuchung des Vorfalls noch kein Mensch im Detail wissen kann, was eigentlich geschehen ist, mehr als zum Himmel stinkt. Mit anderen Worten, man schießt sich hier auf etwas ein und möchte offenbar auf keinen Fall, dass Fragen in alle Richtungen gestellt werden. Genauso wie damals nicht bei 9/11, als sofort den Menschen immer wieder eingetrommelt wurde, was sie zu denken haben.

Doch genau das werden wir jetzt tun. Wirwerden jetzt ein paar Fragen stellen. Und dabei fangen wir ganz am Anfang an. Vergessen Sie daher für einen Moment die verlogene, kriegsgeile russophobe Dauerhetze aus den gleichgeschalteten „Qualitätsmedien“ hierzulande und folgen Sie mir durch die nachfolgenden Fakten, die Sie so wahrscheinlich in dieser gebündelten Zusammenstellung nie in den Massenmedien auf der Titelseite lesen werden. Spekulieren können Sie danach für sich selbst… Eine Bitte jedoch noch vorab: Wenn Ihnen der Artikel gefällt, seinen Sie doch so nett und verbreiten sie ihn. Nur so können wir ein Gegengewicht gegen die fragmentarische Berichterstattung der Massenmedien und deren gefährliche Kriegshetze schaffen.

Die Ausgangssituation

Denken wir einen Tag zurück. Bevor es zu dem Absturz kam, hatten wir die folgenden Eckpunkte im Weltgeschehen:

 

 

  • Die USA möchten unbedingt eine viel größere Eskalation mit Russland, doch die EU möchte nicht so recht mitmachen bei den Sanktionen, hängt man doch noch zu sehr am russischen Gas und hat Angst, sich selbst zu schädigen, in dem man sich von den USA vor den Karren spannen lässt, um die politische Drecksarbeit zu machen.
  • Die Rebellen in der Ostukraine schaffen es zunehmend, sich gegen die Truppen der vom Westen installierten Kiewer Putschregierungzur Wehr zu setzen, die ihre Städte belagern und den Leuten dort das Leben (etwa durch den gezieltenBeschuss von Wohngebieten) zur Hölle machen.
  • Russland hat dabei bisher keine offizielle Intervention in den Ukraine in Form eines von der Ukraine und des Westens gerne herbeiphantasierten „Einmarsches“ vorgenommen, was dessen größter politischer Trumpf ist (und sicher einige kriegsgeile Psychopathen jenseits des Atlantiks in den Wahnsinn treibt, wünscht man sich doch nichts so sehr, um endlich einen offiziellen schwarzen Peter zu haben, den man Russland auf die sprichwörtliche Stirn kleben kann).
  • Der von der westlichen Propaganda zum „süßen Schokoladenkönig“ verniedlichte, hoch dubiose Tycoon Poroschenko steht innenpolitisch massiv unter Druck.
  • Im Jahre 2011/2012 begeht ein offizielles malaysisches Gericht erstmalig einen historischen Sonderweg. Es verurteilt nach einem Prozess öffentlich George W. Bush und sieben weitere hohe Mitarbeiter sowie Tony Blair in Abwesenheit als Kriegsverbrecher und wegen zahlloser Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Mit anderen Worten, man begeht „Majestätigsbeleidigung“ an ein paar mächtigsten, bestvernetzten und skrupellosesten Individuen auf diesem Erdball.
  • Malaysia Airlines ist in staatlichem Besitz, jedoch ist die Gesellschaft wirtschaftlich nicht auf den besten Beinen. Unfälle sind also auch möglich, wenn natürlich auch nach dem letzten Desaster sehr unwahrscheinlich.
  • Im besagten Flugzeug saßen eine Vielzahl an Delegierten, die an der Aidskonferenz 2014 in Melbourne teilnehmen wollten (und ihre Familien). Es muss sich wohl noch zeigen, ob dies ein Zufall ist oder ob dieser Tatsache noch eine spezielle Bedeutung zukommen wird.

Und nun, aus dem „Nichts“ passiert diese Katastrophe. Rund 300 Menschen sterben in einem sinnlosen Brandopfer, das im schlimmsten Fall irgendein menschenverachtender Irrer auch noch bewusst angeordnet hat. Gehen wir also vor bei jedem Verbrechen. Sehen wir uns an, was wirklich als gesichert betrachtet werden kann und stellen dann die Frage nach dem Motiv für diesen Massenmord an Unschuldigen.

Was wissen wir eigentlich?

Was wir wirklich wissen, ist dass die Maschine von Amsterdam abhob, und letztlich in Trümmern in der Ukraine landete. Man möchte uns nun erzählen, es könne nur ein Abschuss gewesen sein. Doch Sie sollten vorsichtig sein, bevor Sie derartige Dinge sofort akzeptieren.

Treten wir doch noch einen Schritt zurück, vergessen das alles, auch, dass es schon wieder ein Flugzeug aus Malaysia war, und schauen uns zuerst einmal an, wo das Flugzeug überhaupt flog.

Glücklicherweise ist die Fliegerei die Leidenschaft vieler Menschen, so dass es zahlreiche interessante Quellen im Internet gibt, die schon seit Jahren existieren und gute Arbeit leisten. Eine davon ist die Website Flightaware.com, welche Luftfahrtenthusiasten die Möglichkeit gibt, Flüge und deren Positionen nahezu live zu verfolgen. Damit lassen sich Flugstrecken der einzelnen Linienflüge wunderbar auf Karten darstellen.

Und laut Flightaware.com stellt sich das Bild wie folgt dar:

Flugroute MH17 am Katastrophentag vs. sonstige Flugrouten

Abbildung: Flugroute MH17 am Katastrophentag vs. sonstige Flugrouten (Quelle: Flightaware.com / Zerohedge.com)

Ich möchte an dieser Stelle bewusst nicht darüber spekulieren, warum die Maschine ausgerechnet am gestrigen Tag nach Norden abwich und voll durch das Krisengebiet flog, während sonst deutlich wieder südlich geflogen wird. Flightaware.com berichtet sogar, dass dies der einzige Überflug im Norden war durch Malaysia Airlines, während ansonsten alle Flüge im Juli über die Standardroute deutlich weiter südlich erfolgten. Ich war nicht im entsprechenden Tower und weiß nicht, was man der Maschine gesagt hat bzw. wo man sie hingelotst hat und warum. Das wird sich noch herausstellen müssen. Aber seltsam ist die Sache sicherlich und einen Grund kennt zur Zeit zumindest offiziell noch niemand…

Pikant wird es jedoch, wenn wir uns eine zweite Tatsache ansehen, nämlich eine kleine Grafik aus dem Wall Street Journal.

Flug MH17 im Höhenprofil

Abbildung: Flug MH17 im Höhenprofil (Quelle: The Wall Street Journal / Zerohedge.com)

Damit wird auch klar, dass das Flugzeug tatsächlich in der Gefahrenzone flog, in der erst kürzlich Flugzeuge (jedoch in tieferen Flugleveln) abgeschossen worden waren. Ein einfacher Vergleich der beiden Bilder bzw. Karten reicht um zu sehen, wie die Situation aussieht. Interessant ist dabei, dass die Flugverbotszone offiziell nur bis 32.000 Fuß ging, die Maschine jedoch die Zone in 33.000 Fuß überflog und trotzdem abgeschossen wurde.

Die Rebellen haben nicht die Kapazität für derartige Aktionen

Selbst die Ukraine ging dabei offensichtlich davon aus, von dem, was die Rebellen selbst auch immer wieder sagten, nämlich dass sie nur über schultergestützte Boden-Luft-Raketen verfügen. Die Grafik oben zeigt dies ja auch relativ deutlich. Ein sogenanntes „Manpad“ erreicht eine Maschine, die derart hoch fliegt, überhaupt nicht. Außerdem erfordert ein solches System (wenn es denn überhaupt ein Abschuss war), durchaus einiges an fortschrittlicher Technik, sehr gutes Training und Know How auf Seiten der Mannschaften, die es bedienen. Sie brauchen eine Feuerleitzentrale, Radar und einen entsprechenden Raketenwerfer bzw. Werferzug aus mehreren Fahrzeugen. Dazu kommen Ladefahrzeuge und Munitionstransportfahrzeuge. Auch sollte klar sein, dass derartige Abschüsse sicherlich sofort auf jeglicher Gefechtsüberwachung wie etwa in amerikanischen bzw. Nato-Awacs-Aufklärern auftauchen, die ja stets in der Nähe sind in dem Krisengebiet. Ob ein paar Milizionäre ein solches System besitzen bzw. selbst wenn, es dann überhaupt bedienen können, darf also zurecht bezweifelt werden.

Nicht umsonst gibt es zahlreiche Militärexperten, die teils nicht einmal der ukrainischen Armee, die als sehr schlecht ausgebildet gilt eine sachgemäße Bedienung eines solchen Systems überhaupt vollständig zutrauen (vielleicht daher auch die deutschen „OSZE-Beobachter“, die als Militärberater bzw. -trainer vor Ort waren? Wer weiß…).

Lassen wir statt Spekulationen aber doch einmal einen sehr gewichtigen Experten sprechen. Der amerikanische Brigadegeneral a. D. Kevin Ryan ist Direktor des Defense and Intelligence Projects am Belfer Center for Science and International Affairs der renommierten US-Elite-Universität Harvard. Hier ist, was er gegenüber dem amerikanischen TV-Sender CNN zu sagen hatte:

[…] What seems unlikely is that pro-Russia separatists might have gained control of such a sophisticated piece of weaponry and used it to shoot down an airliner, Ryan said. […] „It takes a lot of training and a lot of coordination to fire one of these and hit something,“ he said. […] Ryan concludes then that if the plane really was shot down, a professional military force — either on purpose or by accident — was responsible. „This is not the kind of weapon a couple of guys are going to pull out of a garage and fire,“ he said.

Anbei die Übersetzung:

„Es ist unwahrscheinlich, dass pro-russische Separatisten die Kontrolle über ein derartig hochentwickeltes Waffensystem erlangt haben und es auch noch für den Abschuss einer Passagiermaschine nutzen“, sagte Ryan. […] „Man braucht dafür sehr viel Training und eine Menge an Koordination, um eine derartige Rakete zu feuern und überhaupt etwas zu treffen.“ sagte er. […] Ryan kommt damit zu dem Ergebnis, dass, wenn das Flugzeug wirklich abgeschossen wurde, ein professionelles Militär – entweder absichtlich oder durch einen Unfall – hierfür verantwortlich ist. „Das ist nicht die Art von Waffe, die ein paar Typen mal schnell aus der Garage fahren und abfeuern“ fügte er hinzu.

Die Propaganda möchte, dass Sie derartige Realitäten ignorieren

Doch genau das möchte die Propaganda Ihnen glauben machen. Ein Rebelle hat einfach ein falsches Knöpfchen gedrückt und los ging’s. Klingt schön einfach und plausibel, wie im Videospiel. Doch so läuft der Hase nicht. Dies weiß ich auch selbst aus eigener Erfahrung, war ich doch während meiner Militärzeit im Bereich Raketenartillerie stationiert, der durchaus mit Raketen gestützter Luftabwehr über ein paar Ähnlichkeiten verfügt, was die Komplexität der dortigen Vorgänge und Zusammenspiele der Einheitsteile angeht. Ein derartiges System braucht geschulte und trainierte Anwender. Ich möchte nicht daran zurückdenken, wie oft wir sämtliche Prozeduren trainieren und einschleifen mussten, bis die Vorgesetzen auch nur annähernd zufrieden waren…

Außerdem gibt es selbst hochrangige Offizielle in der Ukraine, die sich klar äußern, dass die Separatisten eben nicht über die besagten Waffensysteme verfügen. So sagte etwa derukrainische Generalbundesanwalt gegenüber lokalen Medien:

„The military told the president after the passenger plane had been shot down [in the Donetsk region] that the terrorists did not possess our Buk and S-300 missile systems. Such had not been seized,“ the prosecutor general told the Ukrainska Pravda online edition after the Thursday meeting of the Ukrainian National Security and Defense Council.

Übersetzt:

„Das Militär sagte dem Präsidenten nach dem Abschuss der Passagiermaschine [in der Donetsk Region] dass die Terroristen keines unserer Buk und S-300 Raketensysteme besitzen. Derartige [Systeme] wurden von ihnen bisher nicht erbeutet.“ sagte der ukrainische Generalbundesanwalt der Online-Edition der Ukrainska Pravda nach dem Donnerstag Treffen des ukrainischen nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates.

Wir haben bisher also eine seltsam abweichende Flugroute, Militärexperten, die kaum daran glauben, dass die Separatisten, eine solche Aktion durchführen können und sogar Aussagen direkt aus der Ukraine, dass die besagten Waffensysteme von den Rebellen bisher ebennicht erbeutet worden sind. Nach dem Ausschlussverfahren bleiben damit nur die Ukraine selbst und Russland übrig, die offiziell über derartige Systeme verfügen.

Vom „bösen Russen“…

Die Lügenpropaganda hierzulande erzählt Ihnen nun, der „böse Russe“ stecke natürlich dahinter. Hier wird seitens Kiew auch zu einem netten „Trick“ gegriffen, denn man hat ein vermeintlich „beweisendes“ Youtube-Video veröffentlicht, indem sich zwei Personen, deren Identität natürlich niemand überprüfen kann (es könnten genauso Schauspieler sein, die von einem Script ablesen), auf Rebellenseite unterhalten sollen (ein Rebelle und sein „russischer Koordinator“, um genauer zu sein), wie man doch irrtümlich ein Passagierflugzeug abgeschossen habe. Das ganze ist sogar so schön, dass man sogar in den verbrannten Trümmern noch lesen können möchte, dass da Malaysia Airlines notiert ist. Aber auch hier enthält man Ihnen etwas vor in den Medien. Denn nur einige Zeit zuvor, hatte Kiew schon einmal abgehörte Gespräche veröffentlicht. Sie sollen also glauben, dass die Separatisten seitdem nichts unternommen haben, um ihre wichtige Kommunikation zu schützen… Und seit wann „beweisen“ wir derartige Dinge als Regierung eigentlich mit Youtube-Videos? Ist das nicht ein wenig lächerlich? Wären da nicht vielleicht ein paar Radardaten und offizielle Protokolle aus dem Luftfahrtbereich interessanter?

Nun, die hat man natürlich gleich einkassiert.

So zumindest die aufgebrachten Twitter-Berichte eines spanischen Fluglotsens, der wohl in Kiew im Tower arbeitete.

Was er da so von sich gab, können Sie jedoch im folgenden auch sonst sehr sehenswerten Videoin den letzten drei Minuten sehen, das definitiv einen Blick wert ist.

Russland und die Rebellen haben kein wirkliches Motiv, andere Parteien in diesem Konflikt schon…

Warum sollte Russland, dessen größter politischer Erfolg es war, sich bisher eben nichtin die Sache offiziell hineinziehen zu lassen, oder gar die Rebellen, denen doch nichts besser gefallen könnte, als dass die Marionettenregierung in Kiew eben nicht noch mehr vom Westen unterstützt wird, einen solchen Abschuss durchführen? Beide Parteien würden damit alles verlieren. Es wäre ein kompletter Widerspruch gegen ihre bisherige Strategie.

Anders hingegen auf ukrainischer Seite bzw. auf Seite des Westens. Hier gibt es eine Reihe möglicher Beweggründe, von denen sowohl die Ukraine als auch die USA, die schon länger einen härteren Kurs der EU gegen Russland in Form von Sanktionen möchten, aber bisher nie wirklich bekamen, massiv profitieren würden. Hier ein kleiner Auszug interessanter Punkte:

  • Europa zeigte sich bisher sehr zögerlich mit wirklich harten Sanktionen gegen Russland. Man ist sich sicherlich bewusst, wie abhängig man doch von Russland ist. Ein „bewiesener russischer Abschuss“ würde den USA jedoch wunderbar in die Karten spielen, würde er doch die europäische Politik massiv unter Zugzwang bringen und den Konflikt in den Ukraine noch weiter eskalieren.
  • Putin verkündete kürzlich mit den Oberhäuptern der BRIC-Staaten gemeinsam die Gründung einer Alternative zum internationalen Währungsfonds und der Weltbank. Dies ist mit Sicherheit einer der größtmöglichen Affronts für die Finanzelite in den USA und derem Werkzeug, dem US-Imperium, die mittels dieser übernationalen Institutionen wichtige globale Herrschaftsmittel aufgebaut haben. Würde Russland eine Passagiermaschine abschießen, würde dies deutliche politische Schäden für das Land mit sich bringen. Auch könnte eine derartige Tat eine Art „Verzweiflungsschlag“ sein, gewinnt Putin doch trotz der lächerlichen Sanktionen immer mehr Macht und schafft es, den westlichen Machtblock und die Nato trotz all ihres aggressiven und provozierenden Verhaltens verhältnismäßig im Zaun zu halten.
  • Die Flugroute des Fluges war ein deutlich vom sonstigen Verlauf entfernt. Wer hat das angeordnet? In der Regel bekommt der Captain eines Flugzeuges diese vom Tower vorgegeben. Dort hat man aber offensichtlich schnell alles verschwinden lassen, wie bereits oben beschrieben und nun auch zunehmend in anderen Medien berichtet.
  • Malaysia hat sich gegenüber der Spitze des westlichen Machtblocks, den USA, nicht nur einmal „schlecht benommen“ mit dem besagten Prozess gegen Bush und seine Freunde, sondern man unternahm auch noch weitere Schritte, die durchaus erklären könnten, warum es ausgerechnet zwei Mal die gleiche (sich in staatlicher Hand befindliche) Airline treffen musste. Dazu gehört etwa die Gründung einer Edelmetall gedeckten Währung. Aber auch generell besteht zwischen den USA und Malaysia kein sonderlich rosiges Verhältnis. Dazu kommt, dass diverse Machtstrategen in Washington, wie etwa Brezinski in seiner „großen Schachbrett-Theorie“ und zu anderen Anlässen sich schon derart geäußert hatten, dass Militärpersonal und auch Zivilflugzeuge durchaus als politische Manövriermasse verwendet werden können und sollen wenn nötig. Parallelen zu 9/11 oder der Aktion hier sind natürlich rein zufällig… Vielleicht ist es auch wirklich nur Zufall, dass es zwei mal die gleiche Fluglinie erwischt in einem Jahr. Aber wie wahrscheinlich ist das?
  • Die einzigen, die von einem derartigen Vorfall profitieren sind die USA. Das bankrotte Schuldenimperium könnte sicherlich sehr gut einen Krieg gebrauchen. Versucht man dort einen Stellvertreterkrieg Ukraine gegen Russland vom Zaun zu brechen?
  • Ebenfalls verdächtig: Direkt nach dem Vorfall ging sofort das Geschrei los in den USA, es könnten nur die Separatisten gewesen sein bzw. Russland. Woher will man das wissen? Es gab keine Untersuchung bisher, nichts. Besonders pikant dabei ist auch folgendes: Nach dem 11. September kam ein amerikanischer „Think Tank“ besonders in die Medien und hämmerte immer wieder die „Krieg gegen den Terror“-Linie der Welt ein. Die Rede ist von der sogenannten Brooking Institution. Und just dieser Think Tank schreit zur Zeit schon wieder am lautesten, dass das alles nur Russland gewesen sein könnte. Parallelen im Drehbuch zu 9/11 oder auch wieder nur „Zufall“? Brookings VorsitzenderStrobe Talbott ist übrigens bestens in den amerikanischen Machtapparat integriert und ein enger Freund des ehemaligen US-Präsident Clintons, in dessen Amtszeit ja derverlogene Überfall auf Serbien, damals noch ein guter Partner Russlands, fiel, welcher auch die „Erweiterung“ des Westens nach Osten begann, obwohl man nach der deutschen Wiedervereinigung versprochen hatte, die NATO eben nicht auszuweiten. Und genau dieser Herr Talbott begann sofort zu schreien und mit dem Finger zu zeigen. Woher möchte man jedoch ohne Untersuchungen wissen, was geschehen ist, wenn man es nicht selbst gemacht hat? Auch Hillary Clinton stimmte sofort aggressive Töne in Richtung Russlands an. Ein weiteres Warnzeichen…
  • Auch das vermeintliche „Eingeständnis“ der Rebellen, man habe eine Maschine abgeschossen und sich damit gebrüstet, passt nicht so ganz. Die besagte An-26, welche die Rebellen abgeschossen haben, fiel nämlich tatsächlich vom Himmel in einem sehr überlappenden Zeitraum und ist eine komplett andere Geschichte. Aber auch das lässt die Propaganda gerne unter den Tisch fallen und schreit dafür umso lauter.
  • Die Marionettenregierung, die der Westen in Kiew effektiv an die Macht geputscht hat, steht massiv unter Druck und hat auch Probleme, den Separatisten militärisch Herr zu werden. Berichte über harte Kämpfe und Grausamkeiten der Armee häufen sich, Wohngebiete werden nachweislich durch die ukrainische Armee ebenfalls beschossen. Wie schön wäre da doch gerade in solch einem Moment ein Vorfall, der „endlich“ die anderen westlichen Staaten dazu bringen „muss“ einzugreifen?
  • Die Putsch-Regierung in Kiew übernahm bereits die Macht durch eine sogenannte „False Flag“-Aktion. Erinnern Sie sich noch an den Skandal um die Maidan-Scharfschützen, die angeblich vom alten Machthaber beauftragt worden sein sollten? Inzwischen hat sich auch das als „Operation unter falscher Flagge“ herausgestellt. Der vorherige Amtsinhaber hatte mit der Aktion wohl nicht wirklich etwas zu tun. Viel mehr hat die Sache jemand orchestriert, der ein Interesse an dessen Abdankung hatte. Wenn man also vorher schon mit derartigen Taktiken zur Machtergreifung gearbeitet hat und um das Ausland medial zu involvieren, warum nicht erneut, nur dieses Mal etwas „gewagter“, denn es steht ja sehr viel auf dem Spiel?
  • Interessantes Nebendetail: Israels Militäraktionen im Gazastreifen gehen wieder einmal bequem medial unter. 15 Minuten nach Beginn der Bodenoffensive sind die Nachrichten voll mit Absturzmeldungen. Wie passend für den kleinen US-Verbündeten, der so genüsslich seine verhassten Nachbarn bombardieren kann…
  • Die Tatsache, dass es wieder ein Malaysia-Airlines-Flugzeug erwischt hat, ist propagandistisch höchst wirkungsvoll, landet doch dieser Name nun bei den meisten Leuten in der gleichen geistigen Ecke wie „Tod und Gefahr“. Davon wird sich die Airline wohl kaum noch erholen. Gleichzeitig hat das sicher noch mehr Leute aufhorchen lassen weltweit als bisher, da der Flug MH370 ja bereits die Welt bewegte (mehr propagandistische emotionale Involvierung = massivere Reaktion weltweit).
  • Die USA verfolgen schon seit längerer Zeit eine Strategie der geopolitischen Destabilisierung. Ich habe dies bereits im Zusammenhang mit dem Irak und Syrien hier sehr oft ausgeführt. Damals schloss ich den Artikel mit folgendem Satz: Sie als Anleger hingegen sollten weiterhin von einem starken Ölpreis ausgehen und anhaltenden Spannungen im arabischen Raum, die jedoch vielen Ländern in Wirklichkeit gar nicht unrecht kommen, auch wenn sie es nie öffentlich zugeben würden…Nun haben wir eine Spannungsverschärfung auch im europäischen Raum. Durch diese strategische Brille betrachtet, ist der Vorfall von gestern nur eine logische Fortsetzung des US-Gesamtkonzepts.
  • Bereits in der Vergangenheit gehackte E-Mails lassen eine False Flag Operation wahrscheinlich erscheinen. Darüber nachgedacht hat man jedenfalls auf ukrainischer Seite schon länger. Mit 20 Amerikanern und 80 Kindern an Bord ist die Maschine darüber hinaus propagandistisch perfekt ausgewählt, um die USA und die Weltöffentlichkeit psychologisch in den Konflikt hineinzuziehen.

Natürlich sind alle diese Punkte noch kein absoluter Beweis, dass hier wirklich die USA dahinter stecken. Aber letztlich in die Karten spielt ihnen der Vorfall doch ein verdächtig gutes Stück. Und sie riefen zuerst und zeigten sofort mit dem Finger auf jemandem ohne andere Deutungen zuzulassen… Warum?

Mein Beleid geht jedenfalls an all die Opfer, die für diesen grausamen Unsinn ihr Leben lassen mussten, und an all die Angehörigen, die wohl unglaubliche Schmerzen durchmachen müssen im Moment. Wer auch immer hierfür verantwortlich ist, ich wünsche ihm nichts gutes…

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10 Antworten zu Malaysia Airlines Flug MH17: Was geschah wirklich?

  1. haunebu7 schreibt:

    Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

  2. Der Koebs schreibt:

    Unabhängiger und objektiver Journalismus sieht leider anders aus ( hier wie auch auf der anderen Seite der Medien Welt).

    • exsuscitati schreibt:

      darf ich denn um ein Beispiel für ein Unabhängigerer und objektiverer Journalismus, den Sie ja hier fordern, bitten? – verbindlichsten Dank.

      • Niklas Schwarz schreibt:

        Der existiert nicht mehr, denn es geht den Medien nur noch ums Geld.
        Ich finde diesen Artikel interessant und informativ, da er tatsächlich viele Fakten aufdeckt, die die Massenmedien totschweigen.
        Leider komme ich jedoch nicht umhin, festzustellen, dass dieser Artikel (anstelle der Anti-Russen-Hetze der Massenmedien) doch äusserst deutliche Anti-Amerika Hetze aufweist.
        Fakt ist, dass auch die Amerikaner nicht wirklich viel von einem Krieg hätten und dass sie sich diesen m.E.n. auch derzeit nicht wirklich leisten können bzw. wollen. –> schliesslich würden die diversen Bündnisse beider Seiten sehr wahrscheinlich zu einem grossen Internationalen Krieg führen.

      • exsuscitati schreibt:

        Besten dank für ihre wertvolle Einschätzung die ich grösstenteils teile. Die usa hätte tatsächlich nicht viel von einem krieg, aber Rothschild – Elite sehr wohl. Sie würden es liebend gerne sehen, wenn der konflikt auf europäischem boden ausgetragen werden würde. Die usa sind genauso die marionetten und erfüllungsgehilfen dieser Eliten. … Insofern…

  3. w.hommann schreibt:

    Wie kann man so borniert sein und sich anfangs darüber beschweren, das ein Abschuss spekuliert wird, dann aber in seinem Bloc Analysen über Raketentechnik zum Besten gibt.
    Die Russen hatten einmal einen Michail Gorbatschow der eloquent das Land in eine Demokratie und in die freie Marktwirtschaft führen wollte.
    Jetzt haben sie einen Rambo ( Fotos mich nacktem Oberkörper auf der Jagd ) der `mal eben die Krim heim in´s Reich holt.

  4. aKsel schreibt:

    alter, was ein stuss schreibst du, shame on you!!!! im zimmer hocken un recherchieren…ein glück das keine seriöse zeitung dich jemals einstellen wird!

  5. exsuscitati schreibt:

    Hier noch ein Update:

    Und noch ein Update:
    „Putin ist nicht schuld am Abschuss von MH17“ – Die amerikanischen Geheimdienste blasen zum Rückzug: Sie erklärten am Dienstag vor Medienvertretern in Washington, dass es keine direkte Verbindung der russischen Regierung zum Abschuss von MH17 gebe.
    http://lupocattivoblog.com/2014/07/23/putin-ist-nicht-schuld-am-abschuss-von-mh17/

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