Occupy Wallstreet: Ein Aufstand nach Maß

Die „Occupy Wallstreet“ Bewegung ist in aller Munde. Der kleine Mann begehrt auf gegen „gierige Banker“, einen „entfesselten Raubtierkapitalismus“ und überhaupt. „Es reicht uns“ lautet das Motto des engagierten Wutbürgers, der nicht länger tatenlos zusehen will, wie sein Steuergeld verschwendet wird von einer Politik, die sich ihm und seinesgleichen zunehmend entfremdet hat. Auch manch ein Mitglied der „Wahrheitsbewegung“, insbesondere des „Zeitgeist Movements“ finden sich unter den Protestlern, die allgemeine Empörung scheint der gemeinsame Nenner zu sein. Ich werde in diesem Artikel versuchen aufzuzeigen, warum dieser Protest gerade jenen in die Hände spielt, die man eigentlich bekämpfen will- und genau deswegen so ein großes Medienecho erfährt.

Irgendwie lag in der Luft, das so etwas passiert. Die Zeichen der Zeit stehen scheinbar auf Wandel. Erst der arabische Frühling, jetzt das. Gründe für die Unzufriedenheit der „Bürgerinnen und Bürger“ gibt es genug und mir liegt es fern, die gute Intention der Demonstranten zu bestreiten. Immer mehr Menschen dämmert so langsam, dass da irgendwas nicht stimmt, das PR Neusprech der Politiker nervt die meisten nur noch und so richtig demokratisch kommt das System auch nicht mehr rüber- auch wenn das Mantra „wir leben in Demokratie und Freiheit“ immer noch täglich in den Massenmedien verkündet wird (Randnotiz: als ob wir in einem wirklich freiheitlichen System täglich darauf hingewiesen werden müssten, wie verdammt frei wir doch sind…).

Doch wer steckt hinter den Protesten? Kann man wirklich von einer zufälligen Entwicklung sprechen, einer echten Graswurzelbewegung? Ich denke, wenn man nur ein bisschen näher hinschaut, wer bei diesen Protesten so alles mitmischt und sympathisiert, nach welchem Muster sie ablaufen und welche Symbole benutzt werden, wird einem relativ schnell klar, worum es möglicherweise geht.

We are the 99 Percent OTPOR

Auf der offiziell inoffiziellen, aber irgendwie doch offiziellen Seite der amerikanischen Protestlerhttp://occupywallst.org heißt es „Occupy Wallstreet ist eine horizontal organisierte Widerstandsbewegung, die sich den Taktiken des `Arabischen Frühlings` bedient, um die Demokratie in Amerika wiederherzustellen“. Doch wer steckt eigentlich hinter der Taktik des Arabischen Frühlings? Ein wichtiger Faktor ist die NGO „OTPOR“, eine serbische Organisation die erstmals beim Sturz des ehemaligen serbischen Präsidenten Milosevic in Erscheinung trat. Laut Wikipedia finanziert sich die Organisation „über ein Geflecht von westlichen Organisationen.“ An der Spitze dieser „westlichen Organisationen“ die der Wikipedia Artikel anführt stehen unter anderem der ehemalige CIA Chef James Woolsey, das US Außenministerium oder auch der einflussreiche Milliardär George Soros. Es ist also nicht zu weit hergeholt zu behaupten, dass „OTPOR“ im Grunde ein Arm  der US- Politik ist, mit dem Aufgabenfeld „angewandte Massenpsychologie für revolutionäre Umstürze“.

Wer mehr über diese professionelle „Revolutionsindustrie“ erfahren möchte, dem sei der folgende Dokumentarfilm empfohlen. Stolz erzählt man, bei bereits fünf „Operationen“ erfolgreich gewesen zu sein und derzeit in 37 Ländern aktiv sei.

 

Damit kein Missverständnis aufkommt: Die von den „occupy wallstreet“ Leuten formulierte Nähe zu den Taktiken des arabischen Frühlings heißt natürlich nicht zwangsläufiger weise, dass auch hier „OTPOR“ seine Finger im Spiel hat und selbst wenn wäre es den Protestierenden wahrscheinlich egal, vielleicht wären sie sogar für die professionelle Unterstützung dankbar. „OTPOR“ zeigt einfach nur, dass Revolutionen oder „revolutionäre soziale Bewegungen“ heutzutage wie eigentlich alles rationalisiert daherkommen, die emotionale Komponente, die Wut der Demonstranten, gilt es geschickt zu kanalisieren und in die gewünschte Bahn zu lenken. Allerdings gibt der Fakt, dass der OTPOR- und moveon.org– Finanzier George Soros einer der ersten prominenten Unterstützer der Proteste war, doch zu denken. Viele weitere Prominente sollten folgen- sogar aus Serbien kam Unterstützung eingeflogen: Ivan Marovic, einer der offiziellen Gründer von OTPOR heizte höchstpersönlich die “occupy” Menge ein. Er ist halt Revolutionär von Beruf, völlig egal ob es um Milosevic oder die “occupy” Bewegung geht…

Und täglich grüßt die NWO…

Noch wichtiger als die Frage wer die “occupy” Bewegung möglicherweise gezielt beeinflusst- und bei einer derartigen Medienresonanz gehe ich grundsätzlich von einer kontrollierten Bewegung aus- ist die Frage was wird dadurch eigentlich erreicht? Was können ein paar Zelte, Schilder und Transparente bewirken? Nun, das einzige Kapital, das eine solche soziale Bewegung hat ist die Herstellung einer Öffentlichkeit für eine Agenda oder auch nur ein Problembewusstsein. Dies geht natürlich nur mit Hilfe der Massenmedien, was bei der „occupy wallstreet“ Bewegung offensichtlich der Fall ist. Und meiner Meinung nach auch gewollt ist, denn: Was für ein Problembewusstsein wird generiert? Im Grunde läuft es doch darauf hinaus: Böse Banker und böse Politiker rauben uns aus, wir brauchen eine Regulierung der Finanzmärkte und eine Neuausrichtung der Politik. Vielleicht geht es ein paar Protestlern um anderes oder auch um mehr, aber diese Botschaft wird via der Medien und all der prominenten Unterstützer verbreitet. Ich möchte im Folgenden einen Artikel der ZEIT zitieren, in dem glaube ich ganz gut rüberkommt, was denn unterm Strich bei dieser „occupy“ Bewegung herauskommen soll. Selbstverständlich ist auch die ZEIT (deren Chefredakteur einen festen Sitz bei den Bilderberg- Konferenzen innehat) „pro occupy“ und noch viel besser (Trommelwirbel…) „pro NWO“. In dem Artikel „Der Zauber des Anfangs“ heißt es:

  • „Dieser Protest hat das Potenzial, eine wirklich globale Gemeinschaft zu schaffen. Auch weil zum ersten Mal alle auf einer Seite stehen: Ob Griechen oder Deutsche, Amerikaner oder Chinesen, Russen oder Afrikaner – sie alle leiden am Ende, wenn die Finanzmärkte die Realwirtschaft mit in den Abgrund reißen.“

  • „Seit Beginn der Krise verweisen Politiker immer wieder zu Recht darauf, dass sich Probleme nicht mehr national lösen lassen, dass die Macht der Finanzmärkte nur eingedämmt werden kann, wenn weltweit alle Länder an einem Strang ziehen.“

Na, das nenn ich mal `ne Ansage! Übrigens rate ich meinen Lesern, öfter mal auf ZEIT online mitzulesen, denn es gibt meiner Meinung nach kein Blatt in Deutschland, das so hardcore NWO ist wie die ZEIT. Liegt vielleicht an der regelmäßigen Teilnahme bei den Bilderbergern oder auch am Herausgeber Helmut Schmidt, der laut eigenen Aussagen schon den okkulten Ritualen beim Bohemian Grove beigewohnt hat. Die ZEIT ist eine hervorragende Quelle, um das Agenda Setting der Neuen Weltordnung  zu verfolgen. Aber zurück zum Thema…

Die ZEIT steht mit ihrer Meinung natürlich nicht alleine da. Der letzte Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbachow, gab folgendes Statement zu „occupy Wallstreet“ Bewegung ab:

  • „Wir ernten die Folgen einer Strategie, die nicht förderlich ist, für die Zusammenarbeit und Partnerschaft in einer neuen globalen Situation.Die Welt braucht Ziele, die Menschen zusammenbringt. (…)Andere, darunter auch ich, haben über eine neue Weltordnung gesprochen, aber wir haben nach wie vor das Problem der Schaffung einer solchen Weltordnung … Probleme der Umwelt, der Rückständigkeit und Armut, Lebensmittelknappheit … alles nur, weil wir nicht über ein System des „global Governance“ verfügen“

Und auch der Papst wäre nicht der Papst, wenn er nicht ebenso jede Gelegenheit dafür nutzen würde die Botschaft Jesu zu verkünden eine neue Weltordnung zu fordern. Der Vatikan betonte zumindest, dass die Ziele der Bewegung im Einklang mit der katholischen Lehre und insbesondere dem vom Papst am 24. Oktober veröffentlichten Dokument namens “Toward Reforming the International Financial and Monetary Systems in the Context of Global Public Authority“ stehen. Darin wird unter anderem die Errichtung einer Weltzentralbank gefordert, sowie eine „universale öffentliche Autorität“. Das Wort Weltregierung wird gekonnt vermieden, aber beide Vorschläge laufen letztlich darauf hinaus.

“Die Demonstranten verleihen einer breiteren Frustration darüber, wie unser Finanzsystem funktioniert, eine Stimme” sprach auch Barack Obama und reiht sich damit ein die Reihe von Stimmen der medialen Öffentlichkeit, die viel Verständnis für die „Occupier“ heucheln. Sein Statement ist besonders ironisch, denn selten hatte ein US- Präsident ein solch Wall Street- affines Kabinett aufgestellt wie Obama- aber wie schon gesagt: “Occupy Wallstreet“ ist eben nur ein Mittel zum Zweck der NWO.

Um den Reigen der prominenten Befürworter komplett zu machen, sei noch auf die Vertreter derPropaganda- Verdummungs Unterhaltungsindustrie hingewiesen. Kanye West , Russel Brand und Katy Perry gehören unter anderem dazu, also durchaus Schwergewichte der Branche mit einer Menge Fans. Die Schauspielerin Susan Serandon besuchte ebenfalls die Proteste und erklärte, dass sie genau wie die Protestler eine „Transformation“ fordere.

Ich denke, dass der Nutzen, den die Elite aus dieser Bewegung zu ziehen erhofft, nun klar ist. Es geht aber nochmal eine Nummer offensichtlicher, denn bei den Protesten wurden zwecks besserer Verständigung untereinander Handzeichen ausgemacht. Ein besonders häufig verwendetes Handzeichen ist diese Geste:

Was für ein Zufall… Wahrscheinlich ist man in einer basisdemokratischen Abstimmung ganz spontan darauf gekommen. Nicht. Für viel wahrscheinlicher halte ich, dass professionelle Kräfte als Meinungsführer eingesetzt werden, Scheindemonstranten die einen Blick auf die Entwicklungen dort werfen und diese aktiv beeinflussen.

Fazit:

Die „occupy Wallstreet“ Bewegung ist ein Baustein auf dem Weg zum „Großen Werk“, der NWO. Sie ist ein subversives Element das gebraucht wird, um eine Legitimation für die Neustrukturierung des Weltfinanzsystems zu liefern. „Nieder mit diesem Finanzsystem“ oder „Gerechtigkeit Jetzt“ lauten die Parolen der Demonstranten, Problem- Reaktion- Lösung oder auch Ordo ab Chao sind seit jeher die Parolen der Elite.

Die „Zocker der Wallstreet“, welche uns als die großen Sündenböcke für alles Mögliche präsentiert werden, sind in Wahrheit kleine Fische, die nur nach den Regeln eines Systems gespielt haben, das von derselben Elite designt wurde, welche jetzt vorhat es zu ersetzen. Die Lösungen liegen schon parat; der in diesem Fall am lautesten krähende Hahn auf dem NWO Misthaufen ist definitiv der Papst mit seiner Weltzentralbank und der „Weltauthorität“, ein Amt das er möglicherweise selber gerne besetzen würde…

Quelle und mehr…

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