Was uns das Jobcenter am liebsten verschweigen möchte!

Deutschland

Gastbeitrag:

Ich habe durch einen Insider bei Jobcenter einen interessanten Hinweis erhalten… dazu gleich mehr.

Wenn man Arbeitlosengeld II erhält, ist man deshalb nicht weniger Wert. Aber: Man wird so behandelt, als wäre man es!

Man wird gezwungen Dinge zu tun, die nahe des Menschenunwürdigen sind und das mit Billigung der meisten arbeitender Individuen unserer Gesellschaft, die angeblich ihre Steuern nur für die faulen Hartz IV-ler abführen (nicht etwa für Subventionen, Rüstung, Krieg & etliche andere verschwenderische Staatsausgaben). Nicht wenige haben 20 nutzlose Bewerbungstrainings absolvieren müssen oder wurden in sinnlose Maßnahmen verfrachtet, wo der Träger ein Vielfaches des Geldes einheimst, das der Hartz IV-ler bezieht. Jeder der meint, dass es nötig sei, Menschen zum Spargelstechen zu zwingen, solle sich nur 1 Tag aufs Feld stellen und diese Arbeit verrichten!

Nun gibt es eine Variante, die vom Jobcenter gerne verschwiegen wird, die aber jenen, die gerne etwas sinnvolles tun möchten, die Gelegenheit dazu bietet.

Es handelt sich um den Bundesfreiwilligendienst – BFD.

 

  • Laut BFD-Gesetz ist dieser Freiwilligendienst kein Arbeitsverhältnis, sondern ein Rechtsverhältnis.
  • Freiwillige stehen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung!
  • Die Teilnahme am BFD wird per Gesetz als wichtiger persönlicher Grund klassifiziert, der der Ausübung einer Arbeit entgegensteht. Der BFD-Teilnehmer ist demnach nicht verpflichtet eine Arbeit aufzunehmen!
  • Die gesetzliche Obergrenze des Taschengeldes beträgt 330 Euro, weiterhin sind Kleidung, Unterkunft, Verpflegung möglich (trägerabhängig).
  • Das „BFD-Taschengeld“ für Hartz IV-ler wurde zum 01.01.2012 auf 175 Euro erhöht! Diese können also anrechnungsfrei von Hartz IV-lern bezogen werden!
  • 30 Euro können abgesetzt werden für Fahrtkosten und/oder die KfZ-Versicherung.
  • Es gibt die Möglichkeit, statt der Auszahlung des Geldes z.B. einen Führerschein zu machen oder andere Sachleistungen zu beziehen.
  • Die Arbeitszeit beträgt wöchentlich ca. 20 Stunden (trägerabhängig).
  • Die Dauer des BFD ist ausgelegt für 6 Monate bis 2 Jahre (trägerabhängig).

Wer sich gerne gemeinnützig engagieren möchte und außerdem dem Druck des Jobcenters entgehen möchte, der möge sich auf der Internetpräsenz des Bundesfreiwilligendienstes informieren!

http://schnanky.wordpress.com/2012/01/28/was-uns-das-jobcenter-am-liebsten-verschweigen-mochte/

Quelle und mehr…

 

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Eine Antwort zu Was uns das Jobcenter am liebsten verschweigen möchte!

  1. Laut neuester Meldungen gibt es jedoch schon zu viele Bewerber.
    Dies liegt (laut Radio-Nachrichten der letzten Tage)unter anderem daran, daß die Altersgrenze nach oben verschoben wurde.

    Meldung hierzu, guckst du: http://www.pnp.de/nachrichten/heute_in_ihrer_tageszeitung/politik/326235_2012-zu-viele-Bewerber-fuer-zu-wenig-Bufdi-Stellen.html

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