Zeitung: Mindestens Fünf V-Leute Beim “Thüringer Heimatschutz”

Angeblich mehr Spitzel im Umfeld von Neonazis als bisher bekannt

BERLIN, 16. Januar (AFP) – Im Umfeld des 1998 abgetauchten Neonazi-Trios Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hat es einem Zeitungsbericht zufolge mehr staatliche Spitzel gegeben als bislang bekannt. Nach Informationen der “Berliner Zeitung” (Montagsausgabe) führten Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern mindestens fünf V-Leute und Informanten in der Neonazi-Vereinigung “Thüringer Heimatschutz” (THS), der auch die späteren mutmaßlichen Rechtsterroristen angehörten.

Bislang war dem Bericht zufolge lediglich bekannt, dass mit Tino Brandt der Anführer des THS zwischen 1994 und 2001 mit dem Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) zusammengearbeitet hatte. Neben Brandt müsse das LfV aber eine weitere Quelle im THS geführt haben, berichtete die Zeitung. Diesen Schluss lege ein Verfassungsschutzbericht nahe. Darin heiße es, ein Kontaktmann des Trios habe im April 2000 “die Vertrauensperson des LfV Thüringen” gebeten, einen Kontakt zu einer der Familien der Untergetauchten herzustellen. Brandt bestritt demnach auf Anfrage, dass er diese “Vertrauensperson” gewesen sei.

Quelle und mehr…

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